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BIO AURICULARIA – Das Judasohr

AURICULARIA JUDAE

Chinesische Morchel, Mu-Err, Yun-Err, Black Fungus, Kikurage


Der Auricularia judae – das Judasohr – wurde zum „Pilz des Jahres 2017“ von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) gewählt – eine Auszeichnung, die seine besondere Bedeutung und Wertschätzung eindrucksvoll unterstreicht.

 

In der asiatischen Küche zählt das Judasohr seit Jahrhunderten zu den festen Bestandteilen und gilt dort als geschätzte Delikatesse. Seine charakteristische, fein-elastische bis leicht knackige Konsistenz verleiht zahlreichen Gerichten eine besondere Textur und macht ihn zu einer vielseitigen Zutat in der traditionellen wie auch modernen Küche.

 

Darüber hinaus wird der Auricularia in Asien seit Generationen als Vitalpilz geschätzt. Aufgrund seiner besonderen Inhaltsstoffe hat er einen festen Platz in der Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Er ist seit jeher in Asien in ein ganzheitliches Verständnis von Ernährung eingebunden.

Inhaltsstoffe

Der Auricularia überzeugt durch ein bemerkenswert ausgewogenes Profil an wertgebenden Inhaltsstoffen. Besonders hervorzuheben ist sein natürlicher Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen. Dazu zählen unter anderem Kalium, Zink und Eisen sowie Phosphor und Silicium – essenzielle Mikronährstoffe, die in dieser Kombination besonders geschätzt werden. Ergänzt wird dieses Spektrum durch Vitamine der B-Gruppe

 

Darüber hinaus enthält der Pilz weitere bioaktive Verbindungen sowie pflanzliche Proteine, die ihn zu einem vielseitigen und interessanten Vitalpilz machen.

BESONDERHEITEN

Der Auricularia judae zeichnet sich durch ein vielseitiges Spektrum an bioaktiven Inhaltsstoffen aus, die ihn in den Fokus moderner Forschung rücken. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere seine Polysaccharide und Beta-D-Glucane, die zu den charakteristischen Bestandteilen vieler Vitalpilze zählen. 

 

Darüber hinaus enthält der Auricularia ein spezifisches Biopolymer (EBP), das als besondere Verbindung innerhalb dieser Pilzart gilt. Ergänzt wird dieses Profil durch Glykoproteine sowie spezifische Lektine, die in den vergangenen Jahren zunehmend wissenschaftlich untersucht werden.

Der Auricularia judae zeichnet sich durch ein vielseitiges Spektrum an bioaktiven Inhaltsstoffen aus, die ihn in den Fokus moderner Forschung rücken. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere seine Polysaccharide und Beta-D-Glucane, die zu den charakteristischen Bestandteilen vieler Vitalpilze zählen. 

 

Darüber hinaus enthält der Auricularia ein spezifisches Biopolymer (EBP), das als besondere Verbindung innerhalb dieser Pilzart gilt. Ergänzt wird dieses Profil durch Glykoproteine sowie spezifische Lektine, die in den vergangenen Jahren zunehmend wissenschaftlich untersucht werden.

 

Insgesamt ergibt sich daraus eine komplexe und interessante Zusammensetzung natürlicher Inhaltsstoffe. Zu den wichtigsten Bestandteilen zählen:

 

  • Polysaccharide und Beta-D-Glucane
  • Spezifisches Auricularia-Biopolymer (EBP)
  • Glykoproteine 
  • Spezifische Lektine

Insgesamt ergibt sich daraus eine komplexe und interessante Zusammensetzung natürlicher Inhaltsstoffe. Zu den wichtigsten Bestandteilen zählen:

 

  • Polysaccharide und Beta-D-Glucane
  • Spezifisches Auricularia-Biopolymer (EBP)
  • Glykoproteine 
  • Spezifische Lektine

AUSSEHEN & NAMENSGEBUNG

Der Auricularia judae, im deutschsprachigen Raum als Judasohr bekannt, wächst bevorzugt auf verschiedenen Laubgehölzen wie Birken, Walnussbäumen und besonders häufig auf Holundersträuchern. Letzteren verdankt er auch seinen Namen: Einer überlieferten Legende zufolge soll sich Judas an einem Holunderbaum erhängt haben – an genau diesen Bäumen wachsen Pilze, deren Form an eine menschliche Ohrmuschel erinnert.

 

Sein Erscheinungsbild ist ebenso charakteristisch wie unverwechselbar. Der Fruchtkörper zeigt sich fest und zugleich gallertartig, mit einer geschmeidigen, ohren- bis muschelförmigen Struktur. Die dunkelbraunen, leicht durchscheinenden Pilze erreichen in der Regel eine Größe von etwa 3 bis 10 Zentimetern und bleiben dabei nur wenige Millimeter dünn. Diese besondere Beschaffenheit verleiht dem Auricularia seine typische, elastische Textur.

Der Auricularia judae, im deutschsprachigen Raum als Judasohr bekannt, wächst bevorzugt auf verschiedenen Laubgehölzen wie Birken, Walnussbäumen und besonders häufig auf Holundersträuchern. Letzteren verdankt er auch seinen Namen: Einer überlieferten Legende zufolge soll sich Judas an einem Holunderbaum erhängt haben – an genau diesen Bäumen wachsen Pilze, deren Form an eine menschliche Ohrmuschel erinnert.

 

Sein Erscheinungsbild ist ebenso charakteristisch wie unverwechselbar. Der Fruchtkörper zeigt sich fest und zugleich gallertartig, mit einer geschmeidigen, ohren- bis muschelförmigen Struktur. Die dunkelbraunen, leicht durchscheinenden Pilze erreichen in der Regel eine Größe von etwa 3 bis 10 Zentimetern und bleiben dabei nur wenige Millimeter dünn. Diese besondere Beschaffenheit verleiht dem Auricularia seine typische, elastische Textur.

 

Im deutschsprachigen Raum ist er vor allem als „Judasohr“ oder „Ohrlappenpilz“ bekannt. Weitere Bezeichnungen wie „Wolkenohrpilz“, „Baumohr“ oder „Holunderpilz“ greifen seine markante Form auf. International hat sich insbesondere der Name „Mu-Err“ etabliert, unter dem er vor allem in der asiatischen Küche geschätzt wird.

 

Dort zählt der Auricularia seit Jahrhunderten zu den festen Bestandteilen der Ernährung. Seine fein-elastische Konsistenz und sein milder, nahezu neutraler Geschmack machen ihn vielseitig einsetzbar – insbesondere in Wok-Gerichten, in denen weniger das Aroma als vielmehr seine einzigartige Textur im Mittelpunkt steht. Genau diese besondere Eigenschaft macht ihn zu einer geschätzten Zutat in der modernen wie auch traditionellen Küche.

Im deutschsprachigen Raum ist er vor allem als „Judasohr“ oder „Ohrlappenpilz“ bekannt. Weitere Bezeichnungen wie „Wolkenohrpilz“, „Baumohr“ oder „Holunderpilz“ greifen seine markante Form auf. International hat sich insbesondere der Name „Mu-Err“ etabliert, unter dem er vor allem in der asiatischen Küche geschätzt wird.

 

Dort zählt der Auricularia seit Jahrhunderten zu den festen Bestandteilen der Ernährung. Seine fein-elastische Konsistenz und sein milder, nahezu neutraler Geschmack machen ihn vielseitig einsetzbar – insbesondere in Wok-Gerichten, in denen weniger das Aroma als vielmehr seine einzigartige Textur im Mittelpunkt steht. Genau diese besondere Eigenschaft macht ihn zu einer geschätzten Zutat in der modernen wie auch traditionellen Küche.

BOTANIK

Der Auricularia judae zählt zu den Basidiomyceten (Ständerpilzen) und ist in Asien seit über 1.500 Jahren als geschätzter Speisepilz bekannt. Seine lange Tradition in der Ernährungskultur spiegelt nicht nur seine Vielseitigkeit wider, sondern auch das über Generationen gewachsene Vertrauen in seine besonderen Eigenschaften. Während er früher vor allem wild gesammelt wurde, erfolgt heute eine gezielte Kultivierung unter kontrollierten Bedingungen.

 

Charakteristisch ist seine dunkelbraune, fein strukturierte Erscheinung sowie seine bemerkenswerte Widerstandskraft. Der Auricularia gilt als äußerst anpassungsfähig – eine Eigenschaft, die seine natürliche Verbreitung über verschiedene Klimazonen hinweg erklärt. Selbst niedrige Temperaturen stellen für ihn kein Hindernis dar, wodurch er in der Natur nahezu ganzjährig vorkommen kann.

Der Auricularia judae zählt zu den Basidiomyceten (Ständerpilzen) und ist in Asien seit über 1.500 Jahren als geschätzter Speisepilz bekannt. Seine lange Tradition in der Ernährungskultur spiegelt nicht nur seine Vielseitigkeit wider, sondern auch das über Generationen gewachsene Vertrauen in seine besonderen Eigenschaften. Während er früher vor allem wild gesammelt wurde, erfolgt heute eine gezielte Kultivierung unter kontrollierten Bedingungen.

 

Charakteristisch ist seine dunkelbraune, fein strukturierte Erscheinung sowie seine bemerkenswerte Widerstandskraft. Der Auricularia gilt als äußerst anpassungsfähig – eine Eigenschaft, die seine natürliche Verbreitung über verschiedene Klimazonen hinweg erklärt. Selbst niedrige Temperaturen stellen für ihn kein Hindernis dar, wodurch er in der Natur nahezu ganzjährig vorkommen kann.

 

Als Holzbewohner nutzt der Pilz abgestorbenes organisches Material noch lebender Bäume als Nährstoffquelle. Besonders häufig findet man ihn am Holunder, aber auch an anderen Laubbäumen wie Weiden oder Buchen, wo er sich in seinem natürlichen Lebensraum optimal entfalten kann.

 

Das Judasohr ist in weiten Teilen Europas heimisch und steht exemplarisch für eine Pilzart, die sich durch Stabilität und Anpassungsfähigkeit auszeichnet – selbst unter wechselnden klimatischen Bedingungen.

Als Holzbewohner nutzt der Pilz abgestorbenes organisches Material noch lebender Bäume als Nährstoffquelle. Besonders häufig findet man ihn am Holunder, aber auch an anderen Laubbäumen wie Weiden oder Buchen, wo er sich in seinem natürlichen Lebensraum optimal entfalten kann.

 

Das Judasohr ist in weiten Teilen Europas heimisch und steht exemplarisch für eine Pilzart, die sich durch Stabilität und Anpassungsfähigkeit auszeichnet – selbst unter wechselnden klimatischen Bedingungen.

GESCHICHTE

Der Auricularia judae zählt zu den ältesten und traditionsreichsten Speisepilzen Asiens – ein außergewöhnliches Naturprodukt mit jahrtausendealter Geschichte.

 

In China, wo er als „Mu Err“ (Holzohr) bekannt ist, wird dieser besondere Pilz seit über 1.000 Jahren kultiviert und geschätzt – einige Quellen sprechen sogar von mehr als 1.500 Jahren. Bis heute ist er ein fester Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und eng mit fernöstlicher Kultur verbunden.

 

Bereits im 6. Jahrhundert wurde sein Anbau in China dokumentiert, was ihn zu einem der frühesten gezielt kultivierten Pilze überhaupt macht. Dieses überlieferte Wissen bildet die Grundlage für seine bis heute anhaltende Bedeutung.

 

Auch im mittelalterlichen Europa fand der Auricularia Beachtung. Im „Kräuterbuch“ von Adamus Lonicerus, veröffentlicht 1679, wird er als „Holunderschwamm“ erwähnt. Dort wurde beschrieben, wie der Pilz in Wein oder Rosenwasser eingeweicht wurde – ein Hinweis auf seine damalige Wertschätzung in der Tradition.

KULTIVIERUNG

Der Auricularia judae entfaltet – als natürlicher Holzbewohner – seine volle Kraft auf ursprünglichen, naturbelassenen Substraten. Genau deshalb setzen wir bewusst auf hochwertige Bio-Holzsubstrate wie feine Holzspäne und ausgewählte Sägemehlmischungen. 

 

In modernen, kontrollierten Indoor-Kulturen schaffen wir so eine Umgebung, die der Natur nicht nur nachempfunden ist – sondern gezielt optimierte Wachstumsbedingungen gewährleistet. Denn dieser besondere Pilz verlangt besondere Aufmerksamkeit.

 

Da der Pilz sehr zart ist, erfordert die Kultivierung für ein optimales Wachstum eine präzise Steuerung der Umgebungsbedingungen, um eine optimale Textur zu erzielen. Entscheidend sind eine gleichbleibende Temperatur sowie konstant hohe Luftfeuchtigkeit, damit der Pilz nicht austrocknet und sich optimal entwickeln kann. Diese sorgfältige Kultivierung bildet die Grundlage für die besondere Qualität und charakteristische Textur des Auricularia.

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